Donnerstag, 22. November 2012

blütenlese

so geht es weiter, immer weiter, ich habe keine ruhe vor mir selbst und spüre, daß ich mein eigenes leben verschlinge, daß ich, um für jemanden im raum honig zu spenden, den blütenstaub von meinen schönsten blumen lese, die blumen selbst abreiße und ihre wurzeln zertrample. bin ich nicht wahnsinnig?
anton čechov, die möwe

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